„Wir möchten, dass sich alle am Campus so sicher wie möglich fühlen und nehmen Hinweise entgegen, falls Bereiche auffallen, die beispielsweise besser ausgeleuchtet werden sollen“, sagt Patrick Nau, Sachgebietsleiter Haus- und Sicherheitsdienste an der HHU. Der Sicherheitsdienst der Universität ist erreichbar unter 0211 /81-11666; zudem gibt es im Uniklinikum ebenfalls einen Sicherheitsdienst: Tel. 0211 /81-17300. Darüber hinaus ist die Gefahrenmeldestelle unter 0211/81-13333 rund um die Uhr besetzt.
Leider ist es in der letzten Zeit – sowohl tagsüber als auch abends – vermehrt zu Diebstählen auf dem Campus gekommen. Die Hochschulleitung ruft daher zu erhöhter Wachsamkeit auf.
Die Zentrale Gleichstellungbeauftragte informiert u.a. über die Richtlinie zum Umgang mit sexualisierter Diskriminierung und Gewalt und hat eine Sicherheitskarte für die Hosentasche zusammengestellt, auf der die wichtigsten Nummern stehen.
Tipps für den Ernstfall
Selbstverteidigung – eine Fähigkeit, die alle regelmäßig schulen sollten. Michelle Mommertz vom Gleichstellungsbüro kennt sich als Trainerin damit gut aus. Sie gibt im Hochschulsport einen derzeit ausgebuchten Kurs und fasst hier wichtige Punkte zusammen: „Ein Mythos ist, dass der aufgefächerte Schlüsselbund in der Hand als Waffe genutzt werden sollte. Damit verletzt man sich nur selbst und wenn die Schlüssel herunterfallen, kann es schwer sein, diese wiederzubekommen. Besser als Schlüssel oder Pfefferspray sind ein Schirm oder eine Tasche, die als größeres Schlagwerkzeug dienen und Distanz zu einer angreifenden Person aufbauen“, so Mommertz.
Zudem empfiehlt die Expertin, auf uneinsichtigem Gelände keine Kopfhörer zu tragen, damit alle Sinne hellwach sind. Wer sich unwohl fühlt, sollte keine Hemmungen haben, etwas vermeintlich Peinliches zu tun: „Lieber laut sagen ‚Bitte gehen Sie weg!‘ und andere um Hilfe bitten, als zu lange zu warten. Dabei unbedingt darauf achten, dass man sein Gegenüber siezt – dann ist auch für Außenstehende klar, dass es sich um eine fremde Person handelt.“
Generell hilft es, wachsam zu sein. Um Diebstählen vorzubeugen, sollten besonders nach 20 Uhr die Türen der öffentlichen Gebäude nicht offen bleiben. Auch Keller- oder Laborbereiche sollten ordnungsgemäß verschlossen sein.