Forschergruppe untersucht Veränderung der Politik durch das Internet
Der Verbund aus deutschen und schweizerischen Kommunikationswissen-schaftlerinnen und -wissenschaftlern geht der Frage nach, wie sich die politische Kommunikation zwischen Bürgern, politischen Organisationen und Medien durch die inzwischen allgegenwärtigen Online-Medien wie Online-Zeitungen, Suchmaschinen, Videoportale, Social Networks und Blogs verändert. Daran schließt sich die Frage an, welche politischen Folgen dieser Wandel hat – etwa für die Mobilisierungsfähigkeit politischer Gruppen oder für die Präferenzen von Wählerinnen und Wählern oder für das Tempo des Themenwechsels in der öffentlichen Diskussion.
Heinrich-Heine-Universität nimmt Schlüsselstellung ein
Drei der insgesamt acht Teilprojekte werden an der Heinrich-Heine-Universität beheimatet sein. Außerdem sind Forscher aus Universitäten in Berlin, Bern, Greifswald, München, Zürich und Jena in dem Verbund. Der Sprecher der Forschergruppe ist Gerhard Vowe, Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft am Institut für Sozialwissenschaften der Heinrich-Heine-Universität. „Tunesien und Ägypten haben wieder deutlich gezeigt, welche Bedeutung die Internetmedien für die Politik gewonnen haben,“ meint Gerhard Vowe. „Die Forschergruppe ist eine große Chance für die Kommunikationswissenschaft, diese politische Bedeutung des Internets systematisch zu untersuchen und methodisch und theoretisch einen großen Schritt voranzukommen.“
Ansprechpartner
Prof. Dr. Gerhard Vowe
Lehrstuhl für Kommunikations- und Medienwissenschaft I Tel.: 0211/81-11540 oder 81-14014 (Sekretariat)
E-Mail senden