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Dr.-Klaus-Günther-Jung-Stiftung unterschrieben
200.000 DM zur Förderung auf dem Gebiet der Elektrochemie

Eine neue Stiftung für die Heinrich-Heine-Universität: Die Dr.-Klaus-Günther-Jung-Stiftung will die Forschung und den wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem Gebiet der Elektrochemie fördern. Am Montag, 29. November 1999, wurde die Stiftungssatzung in Anwesenheit des Stifters, Klaus-Peter Jung, des Rektors der Heinrich-Heine-Universität, Prof. Dr. Gert Kaiser, und Prof. Dr. Joachim Walter Schultze, Inhaber des Lehrstuhls II am Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie, offiziell unterschrieben.

Pressebild Eine neue Stiftung für die Heinrich-Heine-Universität: Die Dr.-Klaus-Günther-Jung-Stiftung will die Forschung und den wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem Gebiet der Elektrochemie fördern. Am Montag, 29. November 1999, wurde die Stiftungssatzung in Anwesenheit des Stifters, Klaus-Peter Jung, des Rektors der Heinrich-Heine-Universität, Prof. Dr. Gert Kaiser, und Prof. Dr. Joachim Walter Schultze, Inhaber des Lehrstuhls II am Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie, offiziell unterschrieben.

Klaus Peter Jung hat die Stiftung im Gedenken an seinen Sohn Klaus Günther ins Leben gerufen. Dieser hatte vor vier Jahren bei Prof. Schultze mit nanotechnologischen Arbeiten promoviert. "Er war ein sehr guter, in fachlichen wie in studentischen Belangen engagierter Mitarbeiter", sagt Prof. Schultze, der seinem Doktoranden verschiedene Vortragsreisen ins Ausland ermöglicht hat. "Und da sich Dr. Jung an unserer Universität so wohl gefühlt hat, war es der Wunsch der Eltern, den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Elektrochemie zu fördern."

Das Gebiet der Elektrochemie, das von Brennstoffzellen und der Mikrochipproduktion bis zur neurologischen Forschung an Hirnzellen Bedeutung erlangt, wird an der HHU durch die Arbeitsgemeinschaft Elektrochemischer Forschungsinstitutionen (AGEF) e.V. gefördert. Die Präsentation ihrer Forschungsergebnisse im Ausland ist eine Herausforderung, der sich die Wissenschaftler des international renommierten AGEF-Instituts an der HHU erfolgreich stellen. Dazu zählen auch die jungen Doktoranden, die eigenständige wissenschaftlich-technisch relevante Ergebnisse erzielen.

Die Stiftung ist mit einem Kapital von 200.000 DM ausgestattet, um jungen Doktoranden der AGEF Vortragsreisen ins Ausland zu ermöglichen. Dadurch gewinnen sie rechtzeitig die im späteren Beruf unschätzbare internationale Erfahrung. Eigene wissenschaftliche Ergebnisse bilden natürlich die Voraussetzung. Da die HHU über die AGEF die universitätsübergreifende Forschung in NRW besonders pflegt, kommt die Stiftung auch Mitgliedern von Institutionen zugute, die über die AGEF mit der HHU kooperieren.

Autor/in: Bärbel Broer
Kategorie/n: Pressemeldungen