"LifeCom"-Pressekonferenz (v.l.n.r.): Tom Wiegand (BioloGE.de), Prof. Dr. Karl Daumer (Verband Deutscher Biologen) und Markus Lang (Biotechnologische Studenteninitiative).
Düsseldorfer Studenten organisierten den Schülertag anläßlich der ersten Messe/Symposium-Veranstaltung dieser Art am 29. März, um Lehrer und interessierte Schüler über moderne Unterrichtsgestaltung sowie Studien- und Berufsmöglichkeiten im Bereich der Life-Science zu informieren. Die aus der Molekularbiologie entstandene Wissenschaftsrichtung verknüpft alle Fächer, die mit dem Thema "Leben" in naturwissenschaftlicher Hinsicht zu tun haben (Biologie, Pharmazie, Medizin usw.). Diese Wachstumsbranche ist auch für den Wirtschaftsstandort NRW von großer Bedeutung. Künftig wird dort ein großer Bedarf an jungen Wissenschaftlern vorhanden sein.
"Interdisziplinäres Arbeiten ist genauso eine Grundvoraussetzung wie fundierte Kenntnisse im Kernfach. Das sollten Abiturienten, die Biologie studieren möchten, wissen. Darüber möchten wir informieren", faßte Markus Lang von der Biotechnologischen Studenteninitiative die Ziele des Schülertages zusammen. 1200 Schulen in NRW hatte das fünfköpfige Organisationsteam eingeladen Die Resonanz war gewaltig: 2500 Schüler kamen in die Räume der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, besuchten die Messestände verschiedener Unternehmen im Life-Science-Bereich, sahen Experimente und hörten Vorträge.
Dabei bekamen sie einiges geboten: Über das Internet wurde ein Versuch von Dortmund aus in einen Düsseldorfer Hörsaal übertragen. Künftig können auf diese Weise vielleicht sehr aufwendige oder an strenge Sicherheitsvorgaben gebundene Experimente in Schulen gezeigt werde. "Der Vorteil dabei ist die Interaktivität. Die Schüler sind nicht nur passive Zuschauer, sonder können auch Fragen stellen und mit dem Versuchsleiter kommunizieren", sagte Tom Wiegand von der Internet-Plattform für Biologie-Informationen BioloGe.de.
Kriminalistisches Interesse war beim molekularbiologischen Praxiskurs zum genetischen Fingerabdruck gefragt. An dieser praktischen Thematik wurden grundlegende Arbeitsmethoden der modernen Biologie vermittelt. Erstes Fazit der Organisatoren: Auch auf der nächsten LifeCom wird es wieder einen Schülertag geben.
Mit kriminalistischer Akribie wird ein genetischer Fingerabdruck erstellt: Tobias Lehmann vom Schloss-Gymnasium, Margret Wuttke vom Annette-von-Droste-Hülshof-Gymnasium und Hannah Rauschel (v.l.n.r.) bei der Restriktionsanalyse mit Lambda-DNA.
Fotos: Manfred Gelpke
Für weitere Informationen: Tom Wiegand, Tel. 01777952895; e-mail: wiegandt(at)uni-duesseldorf.de
Informationen über die Organisationen und die Messe im Internet:
http://www.biologe.de
http://www.vdbiol.de
http://www.bts-ev.de
http://www.lifecom.de
Schülertag der LifeCom: 2500 informierten sich über Studium und Beruf
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