Im Jahr 2025 fiel die Wahl der HHU-Mitglieder auf das Zitat „Ich wünsche den Dummen ein bischen Verstand und den Verständigen ein bischen Poesie“. Als Hauptpreis wurde unter allen, die für das Siegerzitat gestimmt haben, eine Baumpatenschaft im Botanischen Garten verlost.
Sieger der Verlosung und damit Baumpate für eine Esche (Fraxinus excelsior) ist Prof. Dr. Hermann Aberle, Leiter des Instituts für Funktionelle Zellmorphologie. Am 11. Februar 2026 konnte er das Baumpatenschild selbst anbringen.
Warum eine Esche? Heine hatte eine besondere Beziehung zu diesen Bäumen, er erwähnte eine Esche in seinem Werk „Atta Troll. Ein Sommernachtstraum“. Hierin ging es freilich um eine ganz besondere Esche, die ihn an den Weltenbaum Yggdrasil erinnerte.
Baumpatenschaft
Bäume sind ganz besondere Lebewesen, mit einer großen ökologischen Bedeutung, viele Menschen haben zu ihnen überdies eine tiefe emotionale Bildung. Bäume benötigen aber auch Schutz und Pflege. Durch Übernahme einer Baumpatenschaft hat jeder die Möglichkeit, einen persönlichen Beitrag zum Erhalt eines Baums im Botanischen Garten der HHU zu leisten.
Weitere Informationen zur „Baumpatenschaft“: Seiten des Botanischen Gartens
Heine-Zitatwettbewerb seit 2011
Zum 15. Mal suchte die HHU im vergangenen Jahr das „Liebste Heine-Zitat “ der Mitglieder der Universität. Als Siegerzitat wurde „Ich wünsche den Dummen ein bischen Verstand und den Verständigen ein bischen Poesie“ aus Heinrich Heines „Lutetia“ gewählt und am 228. Geburtstag Heines am 13. Dezember verkündet.
Den Wettbewerb rief im Jahr 2011 Dr. Arne Claussen von der Stabsstelle Presse und Kommunikation der HHU ins Leben. Jedes Jahr können alle Mitglieder der Universität aus zehn vorgeschlagenen Heine-Zitaten ihren Favoriten in einer Online-Abstimmung auswählen.