Das anbrechende Zeitalter der "interkulturellen Kommunikationsgesellschaft" ist notwendig ein Zeitalter des Übersetzens. Besonders der Übertragung von Literatur wächst so eine entscheidende Funktion zu: Jedes zweite belletristische Buch auf dem deutschen Markt stammt schon aus anderen Sprachen. Die gezielte Ausbildung zum wichtigen Mittleramt des Literaturübersetzers indessen steckt noch in den Anfängen.
Daher finden vom 3. bis 7. April erstmalig im deutschsprachigen Raum am Europäischen Übersetzerkollegium NRW in Straelen (Niederrhein) Werkstattgespräche französischer und deutscher Studenten statt, die den Beruf des Literaturübersetzers anstreben. Beteiligt sind die Universitäten Nantes, Straßburg und Düsseldorf. Die Studenten werden dort gemeinsam mit namhaften Schriftstellern und Berufsübersetzern arbeiten und diskutieren.
Mit dabei sind: Fritz Rudolf Fries (ausgezeichnet mit mehreren hochrangigen Literaturpreisen, u.a. dem Heinrich Mann-Preis; Romancier, Übersetzer aus dem Spanischen); Jean-Paul Barbe (Preisträger des Gerard de Nerval-Preises; Übersetzer von F. R. Fries und Sarah Kirsch ins Französische; Lyriker); Galina Kossarik (Übersetzerin von F. R. Fries ins Russische); Irene Kuhn (Übersetzerin zahlreicher Spitzenautoren von Ionesco bis Benoite Groult ins Deutsche).
Für Rückfragen und weitere Auskünfte: em. Prof. Dr. Dr. h.c. Fritz Nies, Tel. 0211 / 81-12986; Fax: 0211 / 81 14033; e-mail: nies(at)phil-fak.uni-duesseldorf.de
Studiengang Literaturübersetzen: Deutsch-französische Werkstattgespräche
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