Wie vom Universitätsrechenzentrum mitgeteilt wird, können die Mitglieder der Heinrich-Heine-Universität ab sofort mit 600 Mbit/s in den US-amerikanischen Netzen surfen bzw. Daten transferieren. Der Verein zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes e.V. (DFN-Verein), der Netz-Provider der Universität, hat die Kapazität der USA-Leitungen von 155 Mbit/s auf insgesamt 610 Mbit/s um das Vierfache erhöht. Gleichzeitig wurde die Verteilstruktur innerhalb des Breitband-Wissenschaftsnetzes neu organisiert, um die internationale Kapazität effektiver nutzen zu können.
Der DFN-Verein trägt damit dem wachsenden Datenverkehr von Wissenschaft und Forschung zwischen dem nordamerikanischen Kontinent und Deutschland Rechnung. Der DFN-Verein betreibt seit Ende Oktober 1999 vier Verbindungen mit einer Gesamtkapazität von 610 Mbit/s zu seinem Standort in New York. Zusätzlich wurde in New York gemeinsam mit der europäischen Netzorganisation DANTE Ltd., Cambridge, eine direkte Verbindung zu "Abilene", dem Netz der Internet2-Initiative der US-amerikanischen Wissenschaftsorganisation UCAID (The University Corporation for Advanced Internet Development) geschaltet.
Durch diese Anbindung wird die Kooperation zwischen den europäischen Wissenschaftsnetzen und UCAID zum Aufbau der nächsten Internet-Generation, dem Internet2, gewährleistet.
Über das B-WiN wird der transatlantische Datenverkehr an derzeit vier Knoten geleitet: Hannover, Köln, Leipzig und München. Mit dem umfangreichen Ausbau der Internationalen Kapazität und mit der Umstrukturierung des nationalen Netzes trägt der DFN-Verein der wachsenden Kooperation und internationalen Zusammenarbeit von Wissenschaft und Forschung Rechnung. Um den weiteren Anstieg des Datenvolumens im nationalen Wissenschaftsnetz aufzufangen und neue Formen der Netznutzung zu ermöglichen, stellt der DFN-Verein ab Frühjahr 2000 das Gigabit-Wissenschaftsnetz G-WiN zur Verfügung. Dieses Wissenschaftsnetz wird in der Anfangsphase Anschlußkapazitäten in den nutzenden Einrichtungen von Wissenschaft und Forschung in Deutschland bis zu 2,5 Gbit/s ermöglichen.
USA-Anbindung: Jetzt mit mehr als 600 Mbit/s
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