Ein Team von Jurastudierenden unterstützt Autoren und Autorinnen bei rechtlichen Fragen zu Figuren, Konflikten und Handlungen aus ihrem Werk. Ob Roman, Drehbuch oder Theaterstück: Szenen oder ganze fiktive Sachverhalte werden auf ihre juristische Plausibilität geprüft.
Das innovative Lehrprojekt steht unter der Leitung von Strafrechtsprofessorin Dr. Anne Schneider und startet im April. Es richtet sich niedrigschwellig an alle, die fiktionale Texte schreiben und in denen rechtliche Aspekte eine Rolle spielen. Dazu zählen etwa Strafverfahren in Krimis, Vertragsfragen in Dramen oder rechtliche Konflikte in Kurzgeschichten. Wichtig ist: Es geht ausschließlich um fiktionale Inhalte und Fragestellungen nach deutschem Recht.
Nach einer kurzen Beschreibung des Projekts und der konkreten Fragestellung bearbeiten die Jurastudierenden der HHU die Anfragen kostenfrei. Sie analysieren die rechtlichen Aspekte des Textes und erarbeiten eine fundierte Einschätzung. Das Ergebnis erhalten die Verfasserinnen und Verfasser, wenn sie möchten, schriftlich per E-Mail. Die Beratung erfolgt eigenständig durch die Studierenden, jedoch unter fachlicher Aufsicht.
LitReba verbindet Kreativität und Recht auf einzigartige Weise – und lädt Schreibende dazu ein, ihre Geschichten auf ein neues Level zu heben. Wer möchte, dass die eigene Fiktion auch juristisch überzeugt, ist hier genau richtig.
Angeboten wird die Beratung ab April 2026. Anfragen können bereits jetzt über das Kontaktformular auf www.litreba.de gestellt werden. Hier finden sich auch weitere Informationen.
Kontakt:
Prof. Dr. Anne Schneider
Inhaberin des Lehrstuhls für Deutsches, Europäisches und Internationales Strafrecht