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Kolloquium:
Oberschlesische Dialoge II

Am 2. und 3. Dezember 1999 findet im Eichendorff-Saal des Düsseldorfer Gerhart-Hauses (Bismarckstraße 90) ab 9.30 Uhr das wissenschaftlich-literarische Kolloquium "Oberschlesische Dialoge II" statt. Veranstalter sind das Eichendorff-Institut an der Heinrich-Heine-Universität, die Stiftung Haus Oberschlesien/Hösel und das Gerhart-Hauptmann-Haus.

Am 2. und 3. Dezember 1999 findet im Eichendorff-Saal des Düsseldorfer Gerhart-Hauses (Bismarckstraße 90) ab 9.30 Uhr das wissenschaftlich-literarische Kolloquium "Oberschlesische Dialoge II" statt. Veranstalter sind das Eichendorff-Institut an der Heinrich-Heine-Universität, die Stiftung Haus Oberschlesien/Hösel und das Gerhart-Hauptmann-Haus.

Das Kolloquium umfaßt vier große Themenblöcke. Den Anfang macht "Der Literaturraum Oberschlesien im 20. Jahrhundert" (Moderation: Prof. Dr. Bernd Witte, Eichendorff- Institut /Heinrich-Heine-Universität); es folgen die "Grenzregionen Oberschlesien und Rheinland" (Moderation: Dr. Walter Engel, Gerhart-Hauptmann-Haus), "Fremdwahrnehmung und Rezeptionsstrategien" (Moderation: em. Prof. Dr. Wilhelm Gössmann, Heinrich-Heine-Universität) und "Die deutsche Sprache in Oberschlesien" (Moderation: Priv.-Doz. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, Heinrich-Heine-Universität).

Bei der Tagung geht es u.a. um das deutsch-polnische Problem in der oberschlesischen Literatur der 20er und 30er Jahre, um regionale Literatur ("Grenzen im Kopf. Literarische Strategien oberschlesischer und rheinischer Autoren in der Weimarer Republik"), um die Eichendorff-Rezeption ("Der deutscheste der deutschen Dichter?"), um Heines Polen-Bild ("Land zwischen Rußland und Frankreich", Aspekte des Polenbildes in der deutschen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts ("Von Eichendorff bis Günter Grass"), die politische Rolle der deutschen Sprache in Oberschlesien 1945 bis 1998 und einen Vergleich der Germanistik in Polen und Deutschland.

Eingebettet in den Kongreß ist eine Lesung im "Schnabelewopski" (Literaturtreff im Heine-Geburtshaus, Bolkerstraße 53, 2. Dezember, 20 Uhr). Dies ist eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Heine-Institut und der Heine-Gesellschaft. Es lesen Tina Stroheker ("Polnisches Journal. Aufzeichnung von unterwegs", 1998), Jan Goczol aus Opole (Gedichccte und Erzählungen in polnischer Sprache), Boleslaw Lubosz aus Katowice ("Im Sommerlauf gefangen" /Gedichte und "Berühmte Liebespaare"/Erzählungen) und Thomas Hoeps , der 1995 den Literaturförderpreis der Stadt Düsseldorf erhielt ("Pfeifer bricht aus", Roman 1998).

Für weitere Informationen: Prof. Dr. Bernd Witte, Germanistisches Seminar der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Tel. 0211/81 1 29 51 (http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/germ2/) und Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen-Hösel, Tel. 02102/ 965-0.

Autor/in: Rolf Willhardt
Kategorie/n: Pressemeldungen