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Freundesgesellschaft:
Preise für Alzheimer-Forschung und Molekularbiologie

Die Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (GFFU) hat heute zwei Preise an Düsseldorfer Wissenschaftler verliehen. In einer Feierstunde im Industrie-Club überreichte GFFU-Präsident Dr. h.c. Rolf Schwarz-Schütte den mit 10.000 DM dotierten Forschungspreis der Dr. Günther-Wille-Stiftung an Dr. med. Martin Pitschke (32) und den ebenfalls mit 10.000 DM ausgeschriebenen Hörlein-Preis an Priv.-Doz. Dr. med. Franz-Josef Schmitz (36).

Pressebild Die Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (GFFU) hat heute zwei Preise an Düsseldorfer Wissenschaftler verliehen. In einer Feierstunde im Industrie-Club überreichte GFFU-Präsident Dr. h.c. Rolf Schwarz-Schütte (links) den mit 10.000 DM dotierten Forschungspreis der Dr. Günther-Wille-Stiftung an Dr. med. Martin Pitschke (32, 2. v. r) und den ebenfalls mit 10.000 DM ausgeschriebenen Hörlein-Preis an Priv.-Doz. Dr. med. Franz-Josef Schmitz (36, 2. v. l.).

Der Forschungspreis der Dr.-Günther-Wille-Stiftung - ganz rechts im Bild der Stifter - wurde ausgeschrieben für Arbeiten junger Nachwuchswissenschaftler aus dem Bereich der Naturwissenschaften und der Medizin. Dr. Pitschke erhielt ihn für seine Dissertation, die sich mit einem biophysikalischen Diagnoseverfahren der Alzheimer'schen Erkrankung befaßte. Der Preisträger studierte in Düsseldorf, seine Doktorarbeit wurde mit "summa cum laude" bewertet. Seit Anfang 1999 ist Dr. Pitschke bei der Firma Evotec Analytical Systems in der Arbeitsgruppe "Neurodegenerative Erkrankungen" beschäftigt.

Der Hörlein-Preis wird vergeben für größere wissenschaftliche Arbeiten, insbesondere Habilitationen, auf dem Gebiet der Humanmedizin. Die preisgekrönte Arbeit von Priv.-Doz. Dr. Franz-Josef Schmitz befaßt sich mit dem Thema "Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus: Molekularbiologische Untersuchungen zur Typisierung, Virulenz und Resistenz". Dr. Schmitz studierte ab 1983 Humanmedizin in Düsseldorf, von 1985 bis 1989 war er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Seit 1989 ist er als Arzt an der Heinrich-Heine-Universität tätig. 1998 habilitierte er sich für das Fach "Medizinische Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie". Dazwischen lagen Forschungsstationen im In- und Ausland sowie die Facharztausbildung in verschiedenen Bereichen. Kurz vor der Verleihung des Hörlein-Preises erhielt er den Diagnostikpreis der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie.

Autor/in: Rolf Willhardt
Kategorie/n: Pressemeldungen