Bei der Ernennung (v.l.n.r.): Rektor Prof.Dr.Dr.h.c. Gert Kaiser, Prof. Dr. Guido Reifenberger und Dekan Prof.Dr.Dieter Häussinger
Foto: Dina Grohmann
Guido Reifenberger wurde 1961 in Waltrop/Westf. geboren. 1981 begann er das Studium der Humanmedizin in Düsseldorf. 1987 absolvierte er ein Praktisches Jahr im Wahlfach Neurologie am National Hospital for Nervous Disease in London. Nach Abschluß des Studiums und Approbation als Arzt arbeitete er von 1988 bis 1992 als wissenschaftlicher Assistent in der Abteilung für Neuropathologie der HHU.
Er wurde 1991 promoviert und für seine Arbeit:"Immunhistochemie der Tumoren des Nervensystems" von der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität mit dem Preis "Beste Dissertation des Jahres 1991" ausgezeichnet. Ein Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft führte Guido Reifenberger von 1992 bis 1994 an das Department of Pathology des Sahlgrenska Hospitals in Göteborg.
Zurück in Düsseldorf habilitierte er 1995 und erhielt die Venia legendi für das Fach Neuropathologie durch die Medizinische Fakultät der HHU.
1997 nahm Guido Reifenberger den Ruf auf eine C3-Stiftungsprofessur für Molekulare Neuro-Onkologie der Deutschen Krebshilfe an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn an. Seitdem arbeitete er als Oberarzt am Bonner Institut für Neuropathologie. Im gleichen Jahr erhielt er den Schäfersnolte-Gedächtnispreis für Krebsforschung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Sein wissenschaftliches Interesse gilt der molekularbiologischen Erforschung von Krankheiten des menschlichen Nervensystems, wobei der Schwerpunkt auf der Aufdeckung der genetischen Grundlagen der Entstehung und malignen Progression von Hirntumoren liegt.
Neuropathologie Prof. Dr. Guido Reifenberger ernannt
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