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MEDICA 1999:
Programm-Tag der Universität

Erstmals gestaltet die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf am 18. November einen ganzen Tag auf der MEDICA mit einem durchgehenden wissenschaftlichen Programm. Als einzige deutsche Hochschule ist sie derart intensiv auf der Veranstaltung (17. bis 20. November) vertreten. Ebenfalls präsent ist die Universität auf dem Gemeinschaftsstand "Forschungsland NRW" - mit fünf von 14 Projekten - und mit einem Patientenseminar am 20. November zum Thema "Herzinfarkt".

Erstmals gestaltet die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf am 18. November einen ganzen Tag auf der MEDICA mit einem durchgehenden wissenschaftlichen Programm. Als einzige deutsche Hochschule ist sie derart intensiv auf der Veranstaltung vertreten. Das Thema lautet "Endokrinologie und Diabetes". Die Gesamtleitung hat Prof. Dr. Werner Scherbaum, Direktor der Medizinischen Abteilung für Endokrinologie im Universitätsklinikum und Ärztlicher Direktor des Deutschen Diabetes-Forschungsinstituts an der Heinrich-Heine-Universität.

Der Tag ist als Rahmenveranstaltung für Mediziner, Verbandsvertreter von Krankenkassen u. ä., Gesundheitspolitiker und die interessierte Öffentlichkeit gedacht.

In den Vormittagssitzungen werden die klassischen Themen des Fachgebietes behandelt (Schilddrüsenkrankheiten, Diabetes mellitus, Osteoporose).

Zunächst wird jeweils von einem Experten der aktuelle Wissensstand zu speziellen Aspekten im Rahmen einer klassischen Vorlesung dargestellt. Dann folgt die interaktive Aufarbeitung eines Falles (Multimedia). Die Abteilung Endokrinologie der Düsseldorfer Universität arbeitet hier führend im Rahmen eines deutschen Modellprojektes.

Der Nachmittag gehört u.a. vier Workshops, wobei das Internet eine besondere Rolle spielt (Literaturrecherche, Darstellung der Arztpraxis, Fort- und Weiterbildung). Schließlich gibt es eine Podiumsdiskussion zur Leitlinien-gestützten Diabetestherapie mit Experten aus Wissenschaft, Diabetologie, Gesundheitsökonomie, Krankenkassen, Kassenärztlichen Vereinigungen, Berufsverbänden, Politik und Patientenvertretern.

Für weitere Informationen: Prof. Dr. Werner Scherbaum (Tel. 0211/ 81 - 17810).

Auf der MEDICA ist die Heinrich-Heine-Universität jedoch noch auf andere Weise präsent. Auf dem Gemeinschaftsstand FORSCHUNGSLAND Nordrhein-Westfalen werden 14 Exponate aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes gezeigt. Fünf davon stammen aus der Düsseldorfer Universität :

  • "Kompetenznetzwerk Schizophrenie" (Prof. Dr. Wolfgang Gaebel, Psychiatrische Klinik, Tel. 0211/ 9 22 20 00)
  • "Schulungs- und Behandlungsprogramm für Patienten mit oraler Gerinnungshemmung" (Prof. Dr. Michael Berger, Klinik für Stoffwechselkrankheiten und Ernährung, Tel. 0211/ 8 1 17812)
  • "Evidenzbasierter Wissensserver für akute Bauchschmerzen" (Prof. Dr. Christian Ohmann, Klinik für Allgemein- und Unfallchirurgie,Tel. 0211/ 81 19029)
  • "Pneumatisches Linksherzunterstützungssystem und statische Kardioplastie" (Prof. Dr. Emmeran Gams, Klinik für Thorax- und Kardiovaskuläre Chirurgie, Tel. 0211/ 81 18331)
  • "Gentherapie von Knochenerkrankungen" (Prof. Dr. R. Krauspe, Orthopädische Klinik, Tel. 0211/81 17057)

Die Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie (Prof. Dr. Bodo-Eckehard Strauer) bietet auf der MEDICA eine kostenfreie Patientenveranstaltung an: "Herzinfarkt - Warnsymptome, Sofortmaßnahmen, moderne Behandlung" (20. November, 9 bis 13 Uhr, Raum 1.1. Obergeschoß, CCD, Süd). Informationen: Tel. 0211/ 81 18801.

Autor/in: Rolf Willhardt
Kategorie/n: Pressemeldungen