Zum Inhalt springen Zur Suche springen

Knochenbrüche verhindern:
Testpersonen für Osteoporose-Studie gesucht

Osteoporose ist eine stumme Gefahr. Häufig wird diese Krankheit zu spät erkannt und führt im schlimmsten Fall zu Knochenbrüchen. Um das Risiko zu vermeiden, sucht die Abteilung für Endokrinologie der Medizinischen Einrichtungen an der Heinrich-Heine-Universität im Rahmen einer internationalen Osteoporose-Studie Frauen im Alter von 65 bis 80 Jahren.

Osteoporose ist eine stumme Gefahr. Häufig wird diese Krankheit zu spät erkannt und führt im schlimmsten Fall zu Knochenbrüchen. Um das Risiko zu vermeiden, sucht die Abteilung für Endokrinologie der Medizinischen Einrichtungen an der Heinrich-Heine-Universität im Rahmen einer internationalen Osteoporose-Studie Frauen im Alter von 65 bis 80 Jahren. Weitere Voraussetzung: Es darf noch kein Osteoporose-Befund vorliegen. Patientinnen, die Cortisonpräparate einnehmen, an gynäkologischen Hormontherapien teilnehmen und deren Kalziumstoffwechsel gestört ist, können an der einjährigen Studie nicht teilnehmen.

Die Untersuchungen bestehen aus Messungen der Knochendichte sowie Blut- und Urinanalysen. Außerdem röntgen die Mediziner die Wirbelsäule und den Brustkorb. Wenn die Ärzte tatsächlich eine Osteoporose feststellen, erhalten die Patientinnen eine wirksame medikamentöse Therapie, die schon in verschiedenen Ländern erfolgreich praktiziert wird. Der Speiseplan der Patientinnen wird mit Kalzium und Vitamin D ergänzt. Die Ärzte untersuchen und behandeln kostenlos.

Interessierte Frauen können sich werktags zwischen 15 und 17 Uhr unter der Telefonnummer 0211 / 81-17868 bei Dr. Reimar Fritzen (Abteilung Endokrinologie) melden.

Autor/in: Bärbel Broer
Kategorie/n: Pressemeldungen